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kurz notiert

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Anni geht in die Kurve

7. September 2016 in kurz notiert
Die Gruppe spielt einen Ausflug zum Bauernhof. Anni Bröcher ist die Busfahrerin. Foto: SMMP/Bock
Die Gruppe spielt einen Ausflug zum Bauernhof. Anni Bröcher ist die Busfahrerin. Foto: SMMP/Bock

Demenziell veränderte Senioren wechseln beim Theaterprojekt in Wadersloh ihre Rolle

„So, jetzt haltet Euch fest! Gleich geht es in eine starke Kurve“, sagt Anni Bröcher. Die 93-jährige hält das Lenkrad des Busses in der Hand, mit der die Gruppe aus dem Seniorenheim Haus St. Josef in Wadersloh zum Bauernhof fährt. „Oh, das ruckelt aber“, meint Max. „Das sind die Feldwege. Aber jetzt sind wir da!“, sagt die Fahrerin. Dann stellt sie den Motor aus. Angekommen. Weiterlesen » ÜberAnni geht in die Kurve

Erinnerungen an lange vergangene Zeiten geweckt

5. September 2016 in kurz notiert

Tageszeitung ‚Die Glocke‘ vom 05.09.2016:

Aktionswoche mit Demenzkranken

Wadersloh (pev/ahu). Mit einem „Dorffest“ ist eine Aktionswoche im Seniorenheim St. Josef zu Ende gegangen. Dabei standen Menschen mit Demenz im Mittelpunkt. Es ging um den Versuch, durch gezielte Aktionen Erlebnisse aus früheren Jahren wieder in Erinnerung zu rufen.

Hans-Peter Breuer spielte in einem Theaterstück, das die Senioren in die Zeit ihrer Kindheit entführen sollte, einen Jungen, der Seifenblasen pustete, wenn die Eltern abends unterwegs waren.
Ein Trecker-Oldtimer ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch mit vielen Erlebnissen verknüpft. Karl-Heinz Böckmann (li, Besucher) und Hermann Feldmann (Bewohner) kamen über das Gefährt miteinander ins Gespräch.
Typische Requisiten: Mit verschiedenen Gegenständen konnten die Teilnehmer ein Bauernpaar aus alter Zeit ausstaffieren. Bilder: Peveling

Beteiligt waren das Demenzservicezentrum Münsterland, die Alzheimergesellschaft und das Theaterkollektiv „Art & Weise“. Am Freitag beim inszenierten „Dorffest“ schlüpften die Schauspieler Ulla Klein, Hans-Peter Breuer und Jochen Frank in die verschiedenen Rollen einer Familie aus längst vergangenen Zeiten.

Die Senioren durften dem Kind (Hans-Peter Breuer) bei den Hausaufgaben helfen und das Abendgebet aufsagen oder zusammen mit der Familie singen, zum Beispiel den „Badewannentango“. Aber auch Erinnerungen an das Sonntagshemd oder alte Werbeslogans wurden geweckt. Die Szenen spielten in einem kleinen Wohnzimmer.

Die Senioren bekamen außerdem auch Besuch von den „Wadersloher Traktorfahrern“, Weiterlesen » ÜberErinnerungen an lange vergangene Zeiten geweckt

Landlust

31. August 2016 in kurz notiert

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Weitere Informationen

Unsere Aktionswoche läuft auf Hochtouren. Gestern waren Jersey-Kuh Daisy und ihre vier Monate alte Tochter Disney zu Besuch.

Eine Woche auf dem Land – Aktionswoche auf dem Land.

27. August 2016 in kurz notiert
Die Vorbereitungen laufen!
Die Vorbereitungen laufen!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Heute sind die Wadersloher Traktorfreunde vorbeigekommen und haben alte landwirtschaftliche Geräte in unserem Garten aufgestellt. Herzlichen Dank dafür.
Und am Montag geht es weiter: dann kommt das Zelt. Weiterlesen » ÜberEine Woche auf dem Land – Aktionswoche auf dem Land.

Brand im Seniorenheim St. Josef

24. August 2016 in kurz notiert

Gott sei Dank ‚nur‘ eine Real-Übung

Zwei sich vom Aufbau und Inhalt ergänzende Feuerwehrwagen stehen bereit.
Zwei sich vom Aufbau und Inhalt ergänzende Feuerwehrwagen stehen bereit.
Hier der zweite Wagen; am Seiteneingang: zentrale Position zum Brandherd
Hier der zweite Wagen; am Seiteneingang: zentrale Position zum Brandherd

Da kommt man nachFeierabend die Diestedder Straße entlang gefahren und sieht überall Absperrungen, Feuerwehrwagen mit Blaulicht, Krankenwagen, Schaulustigen und wird von den Feuerwehrleuten begrüßt: „Na, hat man euch auch schon angerufen?“. Alles erstmal halb so wild, diese reale Übung war von langer Hand geplant, angemeldet und vorbereitet. Also: Nichts wie rein in die Szenerie: Der Feueralarm war bereits ausgelöst, die Feuerwehr ist alarmiert, die Trupps sind zusammengestellt und bereits vor Ort. Erste Anweisungen bezüglich des Brandherdes sind kommuniziert – und – in diesem Fall: technisches Drumherum ist aufgebaut: die Nebelmaschine, Generator, Schlauchsysteme sind zum Einsatz präpariert. Los geht’s!

Der Zugführer Yves Matthäus checkt  die Signale.
Der Zugführer Yves Matthäus checkt die Signale.

Los geht's: die Bergungstruppe voraus!
Los geht’s: die Bergungstruppe voraus!

Drei Opfer, alias zwei Dummies sowie der Einrichtungsleiter Andreas Wedeking als Lebendperson werden am Brandherd platziert. Was zuvor geschah: Andreas Wedeking (handelnd als Bewohner) wollte sich mit seinem Besuch und der Pflegerin eine Zigarette im Zimmer rauchen. (Aus Brandschutzgründen gibt es spezielle Raucherbereiche im Seniorenheim. Aber Verbotenes macht eben mehr Spaß!) Dabei fiel diese ins Bett und so entzündete sich das Feuer, das glücklicherweise lokal beschränkt war, d.h., ein einziger Wohnbereich war betroffen. Rauchschwaden, Nebel überall. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Wedeking muss sich gedacht haben: „Entweder bin ich high, oder ich ersticke hier!“ Die Feuerwehrleute eilen herbei. Sie tragen volle Montur, Gasmasken mit Sauerstoff-Flaschen, Taschenlampen. Unheimlich. Es ist ganz leise, alles fühlt sich an wie taub, ganz dumpf. Schleichend, auf dem Boden tastend und stets bemüht mit dem Opfer Kontakt aufzunehmen, nähert sich das Bergungsteam dem Opfer. „Hilfe, Schwester – hilfe – hilfe, ich kann mich nicht bewegen“, hört man nur ganz leise – wirklich sehr leise.

Der Zugriff erfolgt: Die Feuerwehrmänner
‚tasten‘ sich gekonnt
zum Brandherd.
Die Kontaktaufnahme erfolgt.
Nach und nach
werden die Opfer
aus dem stickendem Qualm
befreit.
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