Philosophische Überlegungen zum Altern in der Zukunft (angelehnt an Gedanken von Herrn Prof.em.Dr. Ottfried Höffe, Uni Tübingen) von Andreas Wedeking

Die Gruppe der Ü80 zählt derzeit 4,4 Millionen und ist damit die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung unaufhörlich; jedes zweite heute geborene Kind wird 100 Jahre und älter. Statistisch gesehen steigt die Lebenserwartung alle 10 Jahre um 2,5 Jahre.

Die Annahme, dass nur heute die Menschen sehr alt werden ist nicht ganz richtig. Schon in der Antike wird von 80- und über 80-Jährigen berichtet: Eratosthenes (79), Platon (80); das Durchschnittsalter griechischer Schriftsteller und Philosophen beträgt 75,5 Jahre. Als ein Elixier zum Altwerden darf wohl die antike Einstellung betrachtet werden: „Sorglos und heiter durch alle Stunden des Lebens lässt einen lange auf der Erde bleiben“.
Jedoch: das Klagen über das Alter(n) hat seine Berechtigung:
– es gibt die materielle Sorge, da es keinen Sozialstaat gibt
– und die Gesundheit darf als launisch betrachtet werden.
Das Alter sollte nicht nur unter funktionalen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Eine erste Altersstudie verfasste der römische Geschichtsschreiber Cicero im Alter von 62 Jahren (er wurde mit 65 Jahren umgebracht). Er war der Ansicht, dass einem das Alter Würde, Ernst und Respekt bringe. Gegen den Zwang zur Untätigkeit helfe das Engagement im Ehrenamt. Gedächtnisübungen solle man gegen die Vergesslichkeit anwenden.
Hierzu darf die Empfehlung des irischen Schriftstellers Jonathan Swift (78, 17. Jh.) beherzigt werden: Man möge nicht immer den gleichen Leuten die gleiche Geschichte erzählen!
Weiter empfiehlt Cicero, dass man im Alter reichlich soziale Kontakte pflegen solle und sich in geistiger und körperlicher Bewegung üben solle.
Auch der Abnahme der Lust kann er Positives abgewinnen! So sei man befreit von verbotenen Lüsten. Das mache frei und eröffne einem ganz neue Möglichkeiten, neue Kontakte zu schließen.

Die Nähe des Todes bezeichnet er als eine nicht zu leugnende Tatsache, jedoch braucht man sich nicht zu fürchten: entweder es ist alles vorbei (für alle die nicht glauben) oder man lebt weiter, in welcher Form auch immer (für alle, die an ein ewiges Leben glauben).

Machen wir einen großen Sprung auf der Zeitschiene und landen bei Jacob Grimm.  Weiterlesen »

Maiandacht im Senioreheim St. Josef

„Maria, Mutter unseres Heilandes, bitte für uns“, unter diesem Motto fanden sich zahlreiche Besucher zur traditionellen Maiandacht in die St. Josefs-Kapelle des Seniorenheim St. Josef ein. Aufgrund des unbeständigen Wetters wurde die Andacht kurzerhand vom Garten in die Kapelle verlegt. Die Damen der Pfarrcaritas unter der Leitung von Gaby Bernd-Winterkamp hatten die Andacht vorbereitet. Die musikalische Begleitung der Andacht hatte Sr. Leonie übernommen. Anschließend hatte die Pfarrcaritas zum Kaffeetrinken in das Pfarrheim eingeladen.

Der Mai ist gekommen …

Maibaum 2015 an St. Josef

Maibaum 2015 an St. Josef

Am Dienstag feierten die Bewohner das Maifest mit Gesang, Klang und schönem Wetter, wie sich das
für den Wonnemonat gehört.

Mit viel Musik verbrachten die Senioren gemeinsam einen unterhaltsamen Nachmittag.

Pflegedienstleiterin Astrid Thiele-Jérome und Betreuungsleiter Alexander Hauffen verwöhnten ihre Gäste mit frischem Obstkuchen und leckerer Maibowle.

Später ließ Alexander Hauffen noch bekannte Volkslieder auf der Gitarre erklingen und die Bewohner stimmten mit ein.
Natürlich ließ es sich auch wunderbar dazu schunkeln.

Musikalische Wünsche wurden gerne erfüllt.