Es ist wieder soweit: Schützenfest 2015

mit allem, was dazu gehört: Fahne hissen, Reden halten, ’nen Bierchen trinken – und weiter geht’s zum Festplatz.

Bilder erzählen mehr als Worte:

Cocktailnachmittag im Seniorenheim

Bewohner genießen Sonne und leckere Longdrinks

Cocktails mit und ohne Schuss, fruchtig oder sahnig wurden am Freitag vom Proficocktailmixer Rainer Hasselmeier von der Firma BiCo-Events im Innenhof des Seniorenheims serviert.

Ob im Strandkorb oder in geselliger Runde unterm Sonnenschirm; bei sonnigem Wetter ließen sich die Bewohner die leckeren Drinks schmecken. Da durfte es auch mal ein Gläschen mehr sein. Bei den schön dekorierten Getränken konnte man nicht wiederstehen.
Ob Cinderella mit Sahne, ein Schnuffi mit verschiedenen Fruchtsäften oder Hibiskus mit Kirschlikör, die Cocktails waren sehr begehrt.

Weitere Nachmittag dieser Art sind geplant für den 5. Juni, den 5. August und den 4. September. Gäste können dann einen Cocktail zum Sonderpreis von 4,50 € erstehen – na denn Prost.

Philosophische Überlegungen zum Altern in der Zukunft (angelehnt an Gedanken von Herrn Prof.em.Dr. Ottfried Höffe, Uni Tübingen) von Andreas Wedeking

Die Gruppe der Ü80 zählt derzeit 4,4 Millionen und ist damit die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung unaufhörlich; jedes zweite heute geborene Kind wird 100 Jahre und älter. Statistisch gesehen steigt die Lebenserwartung alle 10 Jahre um 2,5 Jahre.

Die Annahme, dass nur heute die Menschen sehr alt werden ist nicht ganz richtig. Schon in der Antike wird von 80- und über 80-Jährigen berichtet: Eratosthenes (79), Platon (80); das Durchschnittsalter griechischer Schriftsteller und Philosophen beträgt 75,5 Jahre. Als ein Elixier zum Altwerden darf wohl die antike Einstellung betrachtet werden: „Sorglos und heiter durch alle Stunden des Lebens lässt einen lange auf der Erde bleiben“.
Jedoch: das Klagen über das Alter(n) hat seine Berechtigung:
- es gibt die materielle Sorge, da es keinen Sozialstaat gibt
- und die Gesundheit darf als launisch betrachtet werden.
Das Alter sollte nicht nur unter funktionalen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Eine erste Altersstudie verfasste der römische Geschichtsschreiber Cicero im Alter von 62 Jahren (er wurde mit 65 Jahren umgebracht). Er war der Ansicht, dass einem das Alter Würde, Ernst und Respekt bringe. Gegen den Zwang zur Untätigkeit helfe das Engagement im Ehrenamt. Gedächtnisübungen solle man gegen die Vergesslichkeit anwenden.
Hierzu darf die Empfehlung des irischen Schriftstellers Jonathan Swift (78, 17. Jh.) beherzigt werden: Man möge nicht immer den gleichen Leuten die gleiche Geschichte erzählen!
Weiter empfiehlt Cicero, dass man im Alter reichlich soziale Kontakte pflegen solle und sich in geistiger und körperlicher Bewegung üben solle.
Auch der Abnahme der Lust kann er Positives abgewinnen! So sei man befreit von verbotenen Lüsten. Das mache frei und eröffne einem ganz neue Möglichkeiten, neue Kontakte zu schließen.

Die Nähe des Todes bezeichnet er als eine nicht zu leugnende Tatsache, jedoch braucht man sich nicht zu fürchten: entweder es ist alles vorbei (für alle die nicht glauben) oder man lebt weiter, in welcher Form auch immer (für alle, die an ein ewiges Leben glauben).

Machen wir einen großen Sprung auf der Zeitschiene und landen bei Jacob Grimm.  Weiterlesen »