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3. März 2012 in kurz notiert

Clownsvisite verbreitet gute Laune

Erfolgreiche Kooperation zugunsten Demenzkranker

Wadersloh/ Stromberg/ Bochum
„Es war schon etwas ungewöhnlich, die Clowns außerhalb der Karnevalszeit in unseren Häusern zu begrüßen. Ich war mir nicht sicher wie die Bewohner/innen diese Besuche aufnehmen“ erinnert sich Einrichtungsleiter Andreas Wedeking.
Seit nun einem Jahr kommen die Clowns zu Besuch in das Seniorenheim St. Josef in Wadersloh und in das Seniorenzentrum Am Eichendorffpark in Stromberg.

„Ist denn heute Karneval?“ schallt es Clown Knolle (Bernd Witte) oft entgegen. Im Wohnberich Bornefeld und Vahlhaus in Wadersloh leben Menschen, denen es psychisch nicht so gut geht; einige haben keine Freude mehr (Depression) oder sie vergessen Sachen (nennt man Demenz). Plötzlich tauchen zwei ‚bunte Vögel‘ mit roten Nasen und Koffern auf. Das ist ein Grund zum hinsehen und zum reden. Ja, Menschen die im Alter ganz ruhig geworden sind, fangen an, sich zu dieser Erscheinung zu äußern – weil es eben so ungewöhnlich ist, dass Clowns zu erwachsenen (alten) Menschen kommen. Die Clowns kommen ins Gespräch mit den Anwesenden. Die ganz eigene Welt aus Musik bunten Bildern und schrägen Einfällen ist so ganz anders. Das steckt an. Plötzlich huscht ein Lächeln über das Gesicht der alten Dame, die sonst eher zurückgezogen in ihrem Sessel sitzt. Nach langer Zeit tanzt eine andere alte Dame Walzer mit Knolle. Der Mann, der nicht mehr redet, lässt sich von Klara (Eva Paulus) sanft den Nacken massieren – der Genuss steht ihm im Gesicht. Lieder aus alten Tagen lassen Geschichten hervorsprudeln – und die Clowns hören sehr gerne zu. Aus dem Erzählten entstehen dann schnell neue Geschichten: Da gab es zu Hause einen Hund. Klara holt gleich ihren Hund „Socke“ heraus. Jeder will Socke einmal anfassen, viele bestaunen seine Kunststücke. Ja, und auch das darf sein: Einige schimpfen über den Unsinn. Daraus kann sich ein Schimpfwettkampf um die besten Schimpfwörter entwickeln. So greift ein Glied in das andere – es entsteht eine Ineinanderkettung von Ereignissen. Es gibt kein Muss. Wer die Clowns nicht sehen will, wird auch nicht besucht.

Auch den anwesenden Mitarbeitern tut die „Clownsvisite“ sehr gut. Zwischen den ganzen Verrichtungen in der Pflege, die höchst gewissenhaft erledigt werden, tut ein herzhaftes Lachen richtig gut. Der Humor trägt weiter und lässt die schwere Arbeit leichter werden – ohne die die Clownsvisite gar nicht möglich wäre. Die Besuche werden gut vor- und nachbereitet. „Wir teilen den Clowns vorher mit, welche Bewohner sich über einen Besuch freuen würden und in welcher Verfassung sie sind. Dann können sich die Clowns besonders gut auf die Situation einstellen“ erklärt Oxana Schäfer, Altenpflegerin im Seniorenzentrum in Stromberg.

Besonders freut uns, dass unter den Clowns auch ein alter Bekannter aus Wadersloh ist: „Schlatke“ – gespielt von Holger Voss – ist gebürtiger Wadersloher. Mit seiner Clownsvisite kann er dann immer auch einen Besuch in seiner alten Heimat verbinden.

Clownsvisite ist ein Verein, der Freude in Krankenhäuser und Seniorenheime bringt. Die Einsatzorte sind Ahlen, Bonn, Bottrop, Datteln, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Moers Ratingen, Stromberg, Wadersloh und Witten. Der Verein ist gemeinnützig und finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Wer mehr wissen will klickt einfach auf www.clownsvisite.de,“ erklärt die Geschäftsführerin Martina Houben im Gespräch.

Und weil die Besuche so gut angenommen worden sind, haben die Clownsvisite e.V. und die beiden Seniorenheime in Stromberg und Wadersloh eine Kooperation für 2012 vereinbart. Insgesamt 16 mal können sich die Bewohnerinnen und Bewohner auf die „therapeutischen Besuche“ freuen. Wer gerne eine Visite miterleben will, ist herzlich nach Wadersloh oder Stromberg eingeladen. Termine finden sich unter:
www.haus-st-josef-wadersloh.de oder www.seniorenzentrum-stromberg.de

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